Landesmeisterschaften Team - Die zweite

Mit viel Freude und Energie ging es am Samstag schon um 8:00Uhr in Richtung Eilenburg. Als wir dann endlich das Stadion gegen ca. 10:00Uhr erreicht hatten (nach einem Umweg wegen einer Vollsperrung auf der Autobahn), folgte auch schon die Erwärmung.

Clara Berndt bereitete sich auf den Weitsprung vor, der auch ganz gut für eine Läuferin lief (4.07m). Jennifer Neuhäuser hatte jedoch noch ein wenig Zeit bis ihr erster Wettkampf, das Kugelstoßen, begann. Mit dem Ergebnis in dieser Disziplin war sie nicht ganz zufrieden. Sie stoß 8,72m, allerdings hatte sie zum ersten Mal eine 4kg-Kugel in der Hand. Bei Jennifer ging es dann mit Diskus und Hochsprung weiter. Den Diskuswurf sie sehr gut 21,55m weit und beim Hochsprung sprang sie über 1,30m. Clara musste dann noch an den 100m-Start und anschließend die 800m laufen. Die 100m lief sie in 15,42s und die 800m in 3:02min.
Mit den 800m ist sie gar nicht zufrieden.

Gegen 15:00 Uhr war dann abschließend die Siegerehrung. Jennifer Neuhäuser und Clara Berndt lagen am Ende auf Platz 3, vor ihnen lag auf Platz 2 die Mannschaft aus dem Leipziger Land und gewonnen hat in der weiblichen Jugend U20 die Startgemeinschaft Chemnitz Erzgebirge.

Also fuhren wir gegen 16:00 Uhr weniger erfolgreich nach Hause.
Trotzdem war es ein schöner Wettkampf in Eilenburg.

Clara Berndt
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Landesmeisterschaften Team

Als wir gegen 9:30 Uhr die Sportstätte in Eilenburg erreichten, war das Stadion bereits gut gefüllt.
Vor allem die Vorbereitungen für die Staffelläufe waren bereits in vollem Gange. Auch wir machten uns direkt an die Erwärmung, da die Temperaturen zu dieser morgendlichen Stunde dem Gefrierpunkt nahezukommen schienen. Die Nervosität im Frauenteam war unverkennbar: Die Angst den Staffelstab zu verlieren war enorm, da die Wechsel das erste Mal vor Ort geübt wurden.

Es stellte sich heraus, dass alle Sorgen umsonst waren. Jede einzelne Staffelstabübergabe war rund und man hätte meinen können, dass wir uns wochenlang darauf vorbereitet haben.
Weniger gut lief es bei den jüngeren Mädchen, bei denen der Stab leider der Bahn näher kam als beabsichtigt. Aber auch sie meisterten das Missgeschick und überquerten am Ende die Ziellinie. Überrascht haben die Jungs der U20 mit ihrer Leistung, die alles aus sich herausholten.

Nun galt es in den Einzeldisziplinen die besten Punkte herauszuholen und auch wenn nicht jeder mit seiner Leistung am Ende zufrieden war (vor allem im Weitsprung blieben nahezu alle unter ihren Erwartungen) können wir von einem erfolgreichen Wettkampf ohne Verletzungen sprechen.

Gegen Mittag kam dann auch endlich die Sonne raus, was die Stimmung etwas aufleben ließ.
Generell feuerte man sich bei den Disziplinen gegenseitig an, wo es nur ging. An Teamgeist mangelte es auf keinen Fall auch wenn gerade im Frauenteam die Altersunterschiede nicht hätten größer sein können. Dafür mangelte es in unserem Team an begabten Hochspringerinnen doch nachdem die Anfangshöhe geschafft war, konnten wir auch da aufatmen.

Den Abschluss der Veranstaltung bildeten die (meist gehassten) 800m Läufe (bzw. 3000m bei den Männern). Mit dem letzten Zieleinlauf ging es direkt zum Gruppenfoto, bei dem noch einmal alle Sportler der Startgemeinschaft Planeta Elbland zusammenkamen. Am Ende erreichten mehrere Teams eine Platzierung auf dem Podest und viele konnten mit strahlenden Gesichtern nach Hause gehen.

Die Landesmeisterschaften Team sind für mich immer die coolsten Wettkämpfe, da man nicht nur für sich kämpft sondern für ein Team, dass hinter einem steht unabhängig davon ob man gut oder schlecht ist. Auch dieses Jahr war es wieder toll anzusehen wie die Sportler füreinander da waren auch teamübergreifend. Ich kann nur jedem Athleten wünschen, dass er die Chance bekommt an so etwas teilzunehmen, denn man verpasst etwas wenn man es nicht tut.

Jennifer Hönicke
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Sommerabschluss

Auch in diesem Jahr fand wieder der beliebte Sommerabschluss statt.

Der erste Termin ist leider wegen schlechtem Wetter ausgefallen. Der zweite Termin hat dann endlich geklappt, auch wenn er auf der Kippe stand. Es war den ganzen Tag über regnerisch und windig.
Rechtzeitig aber hatte sich der Regen verzogen und nur noch der Wind blieb. Dieser hat sich auch noch gelegt. Sehr zur der Freude der Sportler! Schlussendlich kam die Sonne dann auch noch raus.

In diesem Jahr sind war mal unter die Bogenschützen gegangen. Der Kontakt ist über Sportlerin zustande gekommen. Deren Eltern machen dies als Hobby. Vielen Dank!
Geschoßen wurde in der Nähe vom "Ferienpark Bad Sonnenland".

Zuerst gab es die obligatorische Sicherheitsbelehrung. Es ist ja nicht ganz ungefährlich, wenn die Pfeile mit mindestens 200km/h abgeschossen werden. Dann wurden die Gruppen, nach dem Alter der Kinder getrennt aufgeteilt und es konnte losgehen.
Schnell war klar, dass es allen Spaß machen wird.
Bei den Größeren reichte es nach einiger Zeit nicht mehr, nur auf Scheiben zu schießen. Da auch Tiere rum standen, ging es auf die Jagd. Zuerst war das Wildschwein dran und dann der Dachs. Keine Angst, es waren keine lebenden Tiere Sie waren nur aus Styropor.

Für mich, Trainer Alex, hat es auch viel Spaß gemacht. Das Spannende war, sich immer wieder Konzentrieren zu müssen, die gleichen Bewegungen zu vollführen und sich zu merken, wo hin man zielen muss, vor allem den Bogen im richtigen Winkel halten. Es ist auf jeden Fall eine Abwechslung zum "normalen" Training gewesen.

Vom Essen blieb zum Schluss auch nichts mehr übrig.

Ich denke, dass ich für viele spreche, dass es sicher einen Wiederholungsbedarf gibt.

Danke an Guggi für die Versorgung mit Essen.
Danke auch an die Helfer, die dies ermöglicht haben.

Alexander Straub
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Abbruch oder nicht - Das war hier die Frage, bei der RM in Dresden

Um es vorweg zu sagen, es wurde die falsche Entscheidung getroffen. Der Wettkampf wurde beendet.

Als ich gegen 9:15Uhr am Stadion in der Bodenbacherstraße ankam, war alles Trocken. Die Wettkämpfe hatten pünktlich begonnen.

Um 11Uhr sollte der Weitsprung starten. Der Wetterradar hatte von 10 bis etwa 11:30Uhr Regen angesagt. Es begann mit leichtem Regen, wurde immer stärker und am Ende hörte es auf. So wie es die verschiedenen Regenradare vorhergesagt haben.

Leider hatte der Veranstalter kein Vertrauen zum Regenradar. Es wurden alle Trainer zusammengerufen und beraten. Die Hälfte war dafür, die Anderen dagegen. Da der Veranstalter sich nicht getraut hatte eine Entscheidung zu treffen, taten es die Kampfrichter. Sie haben dann entschieden den Wettkampf abzubrechen. Just in diesem Moment wo es verkündet worden ist, kam die Sonne raus, als wollte sie uns auslachen!
Für mich, Alexander Straub, war es ein kurzer Ausflug verbunden mit ein wenig Training. Ich bin mit dem Rad trocken hin und zurück. Hatte dadurch den ganzen Nachmittag frei. Es war natürlich für die Sportler schade.

Sport wurde auch gemacht. Am Ende standen zweimal Gold durch Antonia Oberbauer (4,78m; W14) und Fabio Schindler (5,02m; M15) in der U16. Dazu kommt noch ein 7. Platz von Lilo Heinemann (W15) mit 4,12m. Das ist nach einer langen Phase mit Problemen wieder eine gute Leistung. Außerdem erreichte, nach einer langen Verletzungsphase, Sophia Lehmann (W14) den Endkampf. Es war ihr erster Wettkampf. Am Ende ist es ein 8. Platz mit sehr guten 3,99m gewesen.

Es wurden vor dem Abbruch, noch die Hürden der W10 durchgeführt. Leider ist keine Sportlerin über den Vorlauf hinausgekommen. Die Starterinnen waren Clara Wilke (12,14s), Ronja Böhme (12,75s) und Frieda Bauer (12,23s).

Alexander Straub
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Regionalsportfest 2017

Wie jeden September traten auch dieses Jahr Sportler aus Dresden, Radebeul, Riesa, Großenhain und Umfeld bei unserem Sportfest im Lösnitzstadion an, um zu zeigen, was in ihnen steckt.

In Disziplinen wie Weitsprung, Sprint, Hochsprung, Ballwurf oder 800m wurden Kräfte gemessen und das in wirklich alle Altersklassen. Von den ganz Kleinen bis hin zu den ganz Großen, es wurden wirklich gute Ergebnisse erzielt und viele gingen zufrieden, aber auch sichtlich erschöpft nach Hause.

 

Dieses Jahr hatten wir wirklich Glück mit dem Wetter. Während ich mich an Sportfeste der letzten Jahre erinnere, bei denen wir unsere Hosen ausringen konnten, weil sie so vom Regen durchnässt waren oder wir uns unter dem Pavillon der Kampfrichter vor dem Hagel schützen mussten, konnten wir uns dieses Jahr von der Sonne den Rücken wärmen lassen.

Mit Optimale Bedingungen, d.h. nicht zu warm und nicht zu kalt, gut trainiert und mit viel guter Laune, starteten die meisten Sportler in den Tag. Auch wir Helfer und Kampfrichter gingen motiviert ans Werk und alles lief wirklich einwandfrei. Kein Messgerät ist durchgedreht, kein Sportler ernsthaft verletzt, der Zeitplan wurde eingehalten, der Kuchen hat geschmeckt und es wurden zahlreiche Topergebnisse erzielt.

 

Während die jüngeren Altersklassen als Mehrkampf gewertet wurden, gingen die Älteren, also ab der U18, als Einzelwertung ein. Trotz Konkurrenzkampf und Gewinnergeist konnte viel gelacht werden und es herrschte eine nahezu familiäre Stimmung. Wir freuen uns jedes Jahr auf die zwei Tage, an denen wir unser Sportfest austragen können.

Antonia Biereder
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