Satzung des SSV Planeta Radebeul e.V.

Satzung
SSV Planeta Radebeul e.V.
(Diese Satzung tritt ab dem 10.11.2015 in Kraft)

INHALTSVERZEICHNIS
Seite
§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr 2
§ 2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze der Tätigkeit 2
§ 3 Gliederung 3
§ 4 Mitgliedschaft 3
§ 5 Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft 4
§ 6 Rechte und Pflichten 5
§ 7 Maßregelungen 5
§ 8 Organe 5
§ 9 Mitgliederversammlung 6
§ 10 Stimmrecht und Wählbarkeit 7
§ 11 Vorstand 8
§ 12 Ehrenmitglieder 9
§ 13 Beschwerdeausschuss 9
§ 14 Kassenprüfer 9
§ 15 Auflösung 10
§ 16 Abteilungsordnung 10

§ 1
Name, Sitz, Geschäftsjahr
1. Der Verein führt den Namen:
„Spiel- und Sportverein Planeta Radebeul e. V."
und hat seinen Sitz in Radebeul. Er ist in das Vereinsregister eingetragen.
2. Der Verein strebt die Mitgliedschaft in den Fachverbänden des Landessportbundes,
deren Sportarten im Verein betrieben werden, an und erkennt deren Satzungen und
Ordnungen an.
3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2
Zweck, Aufgaben und Grundsätze der Tätigkeit
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne
des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung und zwar durch
Ausübung des Sports.
Der Zweck wird verwirklicht, insbesondere durch die Förderung und Ausübung des
Behinderten-, Gymnastik-, Kanu-, Kegel-, Leichtathletik,
Orientierungslauf, Ruder-, Segel- Tennis- und Tanzsports und Sportjugend.
2. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie Eigenwirtschaftliche
Zwecke.
3. Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet
werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als
Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf
keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
4. Der Verein wahrt parteipolitische Neutralität. Er räumt den Angehörigen aller Völker
und Rassen gleiche Rechte ein und vertritt den Grundsatz religiöser und
weltanschaulicher Toleranz.
5. Aufwandsentschädigungen bzw. Vergütungen dürfen erhalten:
a) Übungsleiter ohne Lizenz (Bonität in den Abteilungen vorausgesetzt,
entsprechend der gesetzlichen Vorgabe)
b) Hauptkassierer
c) Geschäftsführer
d) PC-Verantwortlicher
e) Ehrenamtspauschale lt. Gesetzlicher Vorgabe in den Abteilungen an
Vorstandsmitglieder, Abteilungsleitungsmitglieder, Helfer in den Abteilungen
bei Wettkämpfen und deren Vorbereitung.
f) Betreuungskräfte zur Erhaltung des Bootshauses, der Kegelbahnen und der
Tennisanlagen.

§ 3
Gliederung
1. Für jede im Verein betriebene Sportart muss eine eigene, in der Haushaltführung
selbstständige Abteilung gegründet werden.

§ 4
Mitgliedschaft
Der Verein besteht aus
1. den erwachsenen Mitgliedern
a) ordentlichen Mitgliedern, die sich im Verein sportlich betätigen und das 18.
Lebensjahr vollendet haben,
b) passiven Mitgliedern, die sich im Verein nicht sportlich betätigen und das 18.
Lebensjahr vollendet haben,
c) auswärtigen Mitgliedern,
d) fördernden Mitgliedern,
e) Ehrenmitgliedern.
2. den jugendlichen Mitgliedern bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

§ 5
Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft
1. Dem Verein kann jede natürliche Person als Mitglied angehören.
2. Die Mitgliedschaft ist schriftlich, unter Anerkennung der Vereinssatzung zu beantragen.
Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet die Leitung der entsprechenden
Abteilungen. Im Falle einer Ablehnung, die nicht begründet zu werden
braucht, ist die Berufung an den Vorstand durch den Antragsteller zulässig. Dieser
entscheidet endgültig.
Bei Aufnahmeanträgen Minderjähriger ist die schriftliche Zustimmung des gesetzlichen
Vertreters erforderlich.
3. Die Mitgliedschaft erlischt durch:
a) Austritt
b) Ausschluss
c) Tod
4. Der Austritt muss über die Abteilungsleitung dem Vorstand gegenüber schriftlich
erklärt werden.
5. Ein Mitglied kann vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:
a) wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen,
b) wegen Zahlungsrückständen der Beiträge von mehr als sechs Monaten, trotz
Mahnung,
c) wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder
groben unsportlichen Verhaltens,
d) wegen unehrenhafter Handlungen.
6. Bei Ausschluss sind die jeweiligen Abteilungsleiter zu Rate zu ziehen. In den Fällen
a, c und d ist vor der Entscheidung dem betroffenen Mitglied die Gelegenheit zu
geben, sich zu rechtfertigen. Es ist zu der Verhandlung des Vorstandes über den
Ausschluss, unter Einhaltung einer Mindestfrist von 10 Tagen, schriftlich zu laden.
Die Entscheidung erfolgt schriftlich als eingeschriebener Brief und ist mit Gründen
zu versehen. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung
zulässig. Die Berufung ist innerhalb drei Wochen schriftlich einzureichen.
Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.
7. Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf
Anteile aus dem Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche eines ausgeschiedenen
oder ausgeschlossenen Mitgliedes gegen den Verein, müssen binnen
drei Monaten, nach dem Erlöschen der Mitgliedschaft, durch eingeschriebenen
Brief schriftlich dargelegt und geltend gemacht werden.

§ 6
Rechte und Pflichten
1. Die Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszweckes an den
Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
2. Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich entsprechend der Satzung und den weiteren
Ordnungen des Vereins zu verhalten. Die Mitglieder sind zu gegenseitiger
Rücksichtnahme und Kameradschaft verpflichtet.
3. Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen verpflichtet. Der Beitrag ist eine
Bringpflicht.
4. Der Verein ist gegenüber seinen Mitgliedern für die bei der Ausübung des Sports,
bei sportlichen Veranstaltungen oder bei einer sonstigen für den Verein erfolgten
Tätigkeit, Unfällen, Diebstählen oder sonstigen Schädigungen, nicht haftbar.

§ 7
Maßreglungen
1. Durch die Abteilungsleitungen können gegen Mitglieder, die gegen die Satzung
oder gegen Beschlüsse des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung verstoßen
oder sich eines Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder eines
unsportlichen Verhaltens schuldig machen, nach vorheriger Anhörung vom
Vorstand folgende Maßregelungen verhängt werden:
a) Verweis,
b) Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und den Veranstaltungen des Vereins auf
die Dauer von bis zu vier Wochen.
2. Der Bescheid über die Maßregelungen - die gegenüber Ehrenmitgliedern nicht
möglich sind - ist mit Einschreibebrief zuzustellen. Dem betroffenen Mitglied steht
das Recht zu, gegen diese Entscheidung binnen zwei Wochen nach Absendung,
den Beschwerdeausschuss des Vereins anzurufen.

§ 8
Organe
Die Organe des SSV Planeta Radebeul e. V. sind:
a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand
c) der Beschwerdeausschuss.

§ 9
Mitgliederversammlung
1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Die wichtigste Mitgliederversammlung
ist die Hauptversammlung. Diese ist zuständig für:
a) Entgegennahme der Berichte des Vorstandes,
b) Entgegennahme der Berichte der Kassenprüfer,
c) Entlastung und Wahl des Vorstandes,
d) Wahl der Kassenprüfer,
e) Satzungsänderungen,
f) Beschlussfassung über Anträge,
g) Entscheidung über Berufung gemäß § 5 Absatz 2,
h) Entscheidung über den Ausschluss eines Mitgliedes nach § 5 Absatz 5,
i) Ernennung von Ehrenmitgliedern nach § 12,
j) Wahl der Mitglieder von satzungsgemäß vorgesehenen Ausschüssen,
k) Auflösung des Vereins.
2. Die Hauptversammlung findet aller vier Jahre statt. Sie sollte im II. Quartal
stattfinden.
3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von zwei
Wochen mit entsprechender schriftlicher Tagesordnung einzuberufen, wenn es
a) der Vorstand beschließt oder
b) 20 v. H. der erwachsenen Mitglieder beantragen.
4. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand. Der
Vorstand informiert alle Abteilungsleiter schriftlich unter Nutzung elektronischer
Medien. Die Mitglieder in den Abteilungen werden von den Abteilungsleitern
schriftlich oder durch elektronische Medien (E-Mail, Homepage, Aushang)
informiert. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung
muss eine Frist von mindestens drei und höchstens sechs Wochen liegen. Die Frist
beginnt mit dem Tag der Versendung der Einberufung an die Abteilungsleiter.
Anträge auf Satzungsänderungen müssen bei der Bekanntgabe der Tagesordnung
wörtlich vorgetragen werden.
5. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen
Mitglieder beschlussfähig. Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die einfache
Mehrheit der Stimmen. Stimmenthaltungen gelten nicht als abgegebene Stimmen.
Stimmgleichheit bedeutet Ablehnung. Satzungsänderungen erfordern
Zweidrittelmehrheit. Bei Wahlen wird eine Wahlordnung beschlossen.
6. Anträge können gestellt werden
a) von jedem erwachsenen Mitglied nach § 4 Absatz 1,
b) vom Vorstand.
7. Anträge auf Satzungsänderungen müssen vier Wochen vor der Mitgliederversammlung
schriftlich beim Vorsitzenden des Vereins eingegangen sein. Andere
Anträge müssen mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich beim
Vorsitzenden des Vereins eingegangen sein. Dringlichkeitsanträge zur
Satzungsänderung sind ausgeschlossen.
8. Über die Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das vom
Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterzeichnet werden muss.

§ 10
Stimmrecht und Wählbarkeit
1. Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, besitzen Stimm- und Wahlrecht.
2. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
3. Gewählt werden können alle volljährigen und geschäftsfähigen Mitglieder des
Vereins.
4. Abteilungen entsenden Delegierte zur Mitgliederversammlung. Nur entsendete
Delegierte sind in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt. Die Anzahl der
Delegierten je Abteilung wird nach folgendem Schlüssel ermittelt:
Abteilungen dürfen mindestens zwei stimmberechtigte Mitglieder und max. 10%
(gerundet 2,5 = 3 und 2,49 = 2) der stimmberechtigten Mitglieder zur
Mitgliederversammlung entsenden. Darüber hinaus darf jedes Vereinsmitglied
an der Versammlung teilnehmen.
Die Namen der Delegierten müssen dem Vorstand spätestens eine Woche vor
der Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.

§ 11
Vorstand
1. Der Vorstand besteht aus
a) dem Präsidenten,
b) dem 1. stellv. Präsidenten,
c) dem 2. stellv. Präsidenten,
d) dem Schatzmeister,
e) dem Schriftführer,
f) dem Jugendwart,
g) den Beisitzern.
Beisitzer sind Abteilungsleiter von den Abteilungen des Vereins, die
durch kein gewähltes Mitglied im Vorstand vertreten sind. Der
Abteilungsleiter kann die Aufgabe an ein Abteilungsmitglied delegieren.
2. Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der
Mitgliederversammlung. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei
Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. bei dessen Abwesenheit
sein Vertreter. Er ordnet und überwacht die Tätigkeit der Abteilungen und
berichtet der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit. Der Vorstand ist
berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen. Er kann verbindliche
Ordnungen erlassen.
3. Vorstand in diesem Sinne sind:
· der Präsident,
· die zwei stellvertretenden Präsidenten,
· der Schatzmeister.
Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch zwei der vorstehend genannten
vier Vorstandsmitglieder vertreten.
4. Der Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung. Er kann ein anderes
Vorstandsmitglied mit der Leitung beauftragen.
5. Der Vorstand wird aller vier Jahre gewählt.

§ 12
Ehrenmitglieder
1. Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben,
können auf Vorschlag der Abteilungen, durch den Vorstand zu
Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ernennung erfolgt auf Lebenszeit,
wenn zwei Drittel der Stimmen der anwesenden Stimmberechtigten dem
Vorschlag zustimmen.
2. Auf Vorschlag des Vorstandes ist die Wahl eines Ehrenpräsidenten oder andere
Auszeichnungen möglich.

§ 13
Beschwerdeausschuss
1. Der Beschwerdeausschuss besteht aus drei erwachsenen Mitgliedern, die nicht
dem Vorstand angehören dürfen. Er wird für jeweils vier Jahre gewählt. Diese
Funktion übernehmen die gewählten Kassenprüfer mit.

§ 14
Kassenprüfer
1. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von vier Jahren drei
Kassenprüfer, die nicht Mitglied des Vorstandes oder eines von ihm
eingesetzten Ausschusses sein dürfen. Die Kassenprüfer haben die Kasse des
Vereins, einschließlich der Bücher und Belege, mindestens einmal im
Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils
schriftlich Bericht zu erstatten. Die Kassenprüfer erstatten der
Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer
Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Kassenwarts und des übrigen
Vorstandes.

§ 15
Auflösung
1. Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine hierfür besonders einberufene
Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der erschienenen
Stimmberechtigten.
2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das
Vermögen des Vereins an den/die neuzubildenden gemeinnützigen Verein/
Vereine, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu
verwenden hat.

§ 16
Abteilungsordnung
1. Die Abteilungen sind organisatorische Untergliederungen des Vereins, die
rechtlich unselbständig sind.
2. Die Abteilungen vertreten den Verein in Belangen der Fachsportarten in den
jeweiligen übergeordneten Dachverbänden.
3. Die Zusammenarbeit der Abteilungen mit dem Verein sowie der Aufbau und die
Organisation der Abteilung wird in einer Abteilungsordnung festgelegt. Die
Abteilungsordnung wird durch den Vorstand des Vereins formuliert und durch
die Mitgliederversammlung beschlossen.
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(Alle bisher veröffentlichten Satzungen werden mit der Herausgabe dieser neuen Satzung ungültig)